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Tokyo 2020

Bei den kommenden Olympischen Sommerspielen in Japan wird es zum ersten Mal auch Surfwettkämpfe geben. Die Sommerspiele wurden aufgrund der COVID-19 Pandemie auf nächstes Jahr verschoben und finden nun vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 statt. Am Tsurigasaki Beach in der Präfektur Chiba werden in einiger Entfernung zum neuen Nationalstadion im Hauptaustragungsort Tokio 20 Männer und 20 Frauen an den Start gehen. Wenn es die Bedingungen zulassen, wird der Wettkampf in vier Tagen ausgetragen. Bei ungünstigem Wellengang wird mehr Zeit benötigt, sodass für das Olympic Surfing Festival zusätzlich vier Tage Puffer eingeplant werden und die Sieger theoretisch auch erst nach acht Tagen ermittelt sein können. Aktuelles zum neuen vorläufigen Zeitplan ist der offiziellen Tokyo 2020 – Website zu entnehmen. Verfolgen könnt ihr die Wettkämpfe dann in den exklusiven Livestreams von ARD und ZDF.

Qualifikation

Hier haben wir für euch einmal zusammengefasst, wie man sich im Wellenreiten für die Olympischen Spiele qualifiziert:

Pro Nation werden je Geschlecht zwei Startplätze vergeben. Die Vergabe der Qualifikationsplätze erfolgt namentlich und kann nicht innerhalb der eigenen Nation weitergereicht werden.

Nachdem es im Dezember 2017 eine Einigung zwischen der International Surfing Association (ISA) und der World Surf League (WSL) gegeben hat, wurden bereits einige der insgesamt 40 Startplätze über die Rangliste der WSL Championship Tour (CT) im Jahr 2019 vergeben. Zehn Männer und acht Frauen konnten so aus den 34 Surfern bzw. 22 Surferinnen der CT gestellt werden. Allerdings müssen diese, um final für die Olympic Games zugelassen zu sein, auch bei mindestens einer der beiden ISA Weltmeisterschaften antreten (2019 oder 2020).

Japan als gastgebender Nation stehen generell zwei Plätze (m/w) zu, doch weil sie sich bereits regulär qualifiziert haben, werden diese Startplätze zusätzlich während der Weltmeisterschaft 2020 vergeben. Da die deutschen Surfer/innen aktuell nicht auf der CT-Tour vertreten waren bzw. sind, können sie sich grundsätzlich nur bei den ISA Weltmeisterschaften qualifizieren.

Bei der WM 2019 sind sechs Athleten pro Nation (3m/3w) angetreten. Für den besten europäischen Surfer/die beste europäische Surferin (ebenso Afrika, Asien & Ozeanien, Amerika über die Pan-American Games) gab es jeweils einen kontinentalbezogenen Quotenplatz. Dazu musste also nicht unbedingt das Finale oder Halbfinale erreicht werden, solange er/sie als bester Europäer/beste Europäerin abschneidet. Leider hat Leon Glatzer dabei als zweitbester Europäer sein Ticket zu den Olympischen Spielen ganz knapp verfehlt.

Die ISA World Surfing Games 2020, welche ebenfalls wegen COVID-19 auf unbestimmte Zeit verschoben wurden, sind für Surfdeutschland nun die letzte Chance auf die heiß begehrten olympischen Startplätze. Hier werden bei den Männern fünf, bei den Frauen sieben Qualifikationsplätze vergeben. Da sich neben den Größen Australien, Brasilien und die USA auch bereits europäische Nationen wie Frankreich oder Portugal qualifiziert haben, ist davon auszugehen, dass hier schon Viertel- oder Achtelfinalplatzierungen unserer Nationalmannschaft für eine Teilnahme in Tokyo ausreichen könnten. Startplätze von verletzten Surfern/innen werden über die Qualifikation der WM 2020 verteilt, sie bleiben also nicht zwangsläufig innerhalb dieser Nation.

 

© DOSB/Sportdeutschland         © Gunar Steinert

Alle Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_2020/Surfen/Qualifikation
https://tokyo2020.org/en/schedule/surfing-schedule#20200726_SRF

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